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Reisebericht |
| Unser Ziel: Castelluccio (1452m über NN) |

| Tja, wo ist es denn nun?
Es ist kaum zu sehen, aber wenn Ihr Euch in der Grafik bewegt,
findet Ihr einige Detailbeschreibungen dieser Hochebene. Das Faszinierende ist die Tatsache, daß kaum ein Baum, kein Zaun oder Haus den riesigen Landeplatz, das Piano Grande, versperrt. Für Flugschüler ein ideales Trainingsgelände, denn von Punktlandungen kann am Anfang keine Rede sein. Abstände von bis zu einem halben Kilometer vom Peilpunkt sind die Regel. "Die gut kalkulierbaren Wetterverhältnisse erlauben immer den Start von einem der vielen möglichen Startplätze", hat man uns versprochen. Daß das nicht immer so war, haben wir schnell festgestellt, besonders dann, wenn die ganze Kolonne von einem zum nächsten Platz fährt, um vor Nebel, falschem Wind oder Dust-Devils zu fliehen. Irgendwann kommt die Thermik, und die ist nun auch nicht gerade hilfreich, wenn noch etwas Sicherheit und Vertrauen ins Gerät fehlt. Aber wir waren uns einig: Wenn wir nochmal hierher kommen, machen wir unsere eigene Wettervorhersage. |
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So richtig viel zu sehen gibt es hier
nicht. Fern der Großstadthektik kann man hier mal wieder
Mensch sein, die Beine baumeln lassen und urwüchsige Italiener
bewundern. Außer Sonntags. Dann kommen einige hundert (italienische)
Touristen und nutzen Castelluccio als Ziel für einen Tagesausflug.
In der Fotogalerie gibts noch eine
Reihe Bilder vom Dorf. |
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Ein meist recht windiger aber schöner Startplatz ist die Forca. Hier starten die alten Hasen und zeigen uns Anfängern mal, wie eine richtige Toplandung auszusehen hat.
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Das ist die große Ebene, an deren
einer Seite sich der Rotonda erhebt (etwa über dem "P"
von Piano). An diesem Hügel (ca. 110m) verbrachten wir die
ersten Tage und bereiteten uns mit unzähligen Starts auf
die Höhenflüge vor - Puh! |
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Über ihm zu kreisen ist sicher
der Höhepunkt einer Reise nach Castelluccio. Leider war
es unserem Kurs nicht vergönnt, dazu fehlte uns das richtige
Wetter und die notwendige Praxis. Aber die neidvollen Blicke
konnte man leicht erkennen, wenn wir abends den erfahrenen Piloten
sehnsuchtsvoll nachschauten. Es war immer spannend zu sehen,
ob die richtige Thermik, der richtige Aufwind gefunden wurde,
um ganz hochzusteigen. |
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| © Peter Körner 1998, peterko@peterko.de |